Christof Lauer

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Christof Lauer



Christof Lauer wurde am 25. Mai 1953 in der deutschen Stadt Melsungen/Hessen geboren.

Bereits ein Jahr nach seiner Rückkehr nach Frankfurt im Jahr 1978 war er Mitglied des legendären Jazz-Ensembles des Hessischen Rundfunks unter der Leitung von Albert Mangelsdorff.

1990 erschien das erste Album unter eigenem Namen: Christof Lauer (mit Joachim Kühn, Palle Danielsson und Peter Erskine). Es folgten in den nächsten Jahren zwei weitere Alben als Leader: Bluebells, 1992, mit Wolfgang Puschnig, Bob Stewart und Thomas Alkier und Evidence, 1996, mit Anthony Cox und Daniel Humair. Sein Debütalbum Christof Lauer war sofort ein Erfolg.

1993 wurde Lauer als Solist in die NDR Big Band eingeladen, die sich gerade im Übergang von der traditionellen zur modernen Avantgarde-Bigband befand. 1994 wurde er Mitglied des United Jazz + Rock Ensemble und 1996 ständiges Mitglied der Big Band.

Seine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Label ACT begann 1999 mit FragileNetwork (ACT 9266-2). Sein viertes Album als Leader (mit Michel Godard, Mark Ducret, Anthony Cox und Gene Jackson)

Im selben Jahr wurde er von dem bekannten türkischen Ney-Spieler Kudsi Erguner eingeladen, an einem Weltmusikprojekt teilzunehmen, das klassische Musik des Osmanischen Reiches mit westlicher Improvisation und Jazzrhythmen zusammenbrachte. Die CD Ottomania (ACT 9006-2) dokumentiert eindrucksvoll diese besondere musikalische Begegnung.
Eine weitere wichtige Begegnung fand im selben Jahr 1999 statt. Christof Lauer lernte den hervorragenden Pianisten Jens Thomas kennen, woraus sich bald eine intensive musikalische Zusammenarbeit und Freundschaft entwickelte. Ihre Zusammenarbeit zeigte sich erstmals auf dem ersten Duo-AlbumShadows In The Rain(ACT 9297-2), das die Musik des Popstars Sting auf höchst originelle Weise neu interpretierte. Bei vier Titeln wurden sie vom Cikada String Quartet begleitet, für das kein Geringerer als Colin Towns die Arrangements schrieb. Das Album gewann den Vierteljahrespreis

Nach dem Erfolg ihres Debüts als Duo gründeten die beiden Musiker ein zweites gemeinsames Kammermusikprojekt, das diesmal auf Eigenkompositionen basiert. Pure Joy (ACT 9415-2) erschien im April Mit Heaven (ACT 9420-2) hat Christof Lauer Ende 2003 eine solche Überraschung abgeliefert: Kirchenmusik, die für Lauer, den Sohn eines Pfarrers, die erste Form von Musik überhaupt war, die er als Kind erlebt hat. Er hatte den Wunsch, sakrale Musik in einer Kirche aufzunehmen, und das nicht erst seit gestern. Seine Freundschaft mit dem Norweger Geir Lysne hat nun endlich zu dem lange geplanten Projekt geführt: Zusammen mit Norwegian Brass entstanden in der Vålerengen Kirk in Oslo die Aufnahmen für Heavenwere, eine Auswahl unerwarteter Bearbeitungen klassischer Weihnachtslieder und religiöser Musik, für die Geir Lysne als Arrangeur und musikalischer Leiter verantwortlich zeichnet und
mit zwei ganz besonderen Gästen aus Norwegen, Sondre Brantland und Rebekka Bakken.
Ein neues Ventil fand Lauer in der Zusammenarbeit mit dem Pianisten Eric Watson. Der amerikanische Pianist, der derzeit in Paris lebt, und Lauer kannten sich schon lange. Im April 2003 waren sie gemeinsam in Frankreich auf Tournee und spielten ein Quartett-Repertoire, das Watson eigens für Lauer komponiert hatte, als Gaststar mit seinem eigenen Stammtrio – bestehend aus dem Bassisten Mark Dresser und dem Schlagzeuger Ed Thigpen: Diese im Sommer 2003 aufgenommenen Stücke trugen den Titel Road Movies (ACT 9429-2) und wurden im September 2004 veröffentlicht.
Eine Sache ist sicher: Nur wenige Musiker können so viel Intensität bieten wie Christof Lauer, wie die Aufnahmen mit seinem neuen Trio auf Blues in Mind(ACT 9446-2), das im Januar 2007 erscheinen wird, treffend zeigen. Die Flexibilität der faszinierend aufeinander abgestimmten Partner und die Bandbreite der Kompositionen ermöglichen es Lauer, alle Aspekte seiner Kunst zum Ausdruck zu bringen. Der Deutsche Lauer, der Franzose Michel Godard (Tuba & Serpent) und der britische Schlagzeuger & Pianist Gary Husband steuern Kompositionen zu dieser CD mit ausschließlich eigenem Material bei.

In den vergangenen 30 Jahren ist Christof Lauer in den unterschiedlichsten Formationen mit einer unglaublichen Kontinuität aufgetreten.

Aktuelle Projekte

Christof Lauer Trio
Christof Lauer sax; Pablo Martín Caminero b; Jeff Ballard dr/perc

Christof Lauer spielt die Musik von Sidney Bechet
Christof Lauer sax; Hubert Nuss p; Ingmar Heller b; Patrice Heral dr

Christof Lauer Trio
Christof Lauer sax; Michel Godard tuba; Patrice Heral dr

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